Wenn man ein Motto für die Sportwoche der 3. und 4. Klasse wählen müsste, würde es wohl “Vom Winde verweht” lauten …

Vom 13. bis 17. Mai 2019 fuhren die 3. und 4. Klasse nach Podersdorf am Neusiedlersee. Obwohl das Burgenland bekannt dafür ist, die meisten Sonnenstunden Österreichs abzubekommen, wurde unseren Schüler/innen dieser Wunsch heuer nicht erfüllt. Im laut ZAMG kältesten Mai seit 40 Jahren war es auch in Podersdorf nicht besonders warm. Aber vor allem war es sehr, sehr windig.

Die Schüler/innen trotzten dem schlechten Wetter und der Kälte jedoch mit Bravour und betätigten sich eifrig beim Windsurfen, Bogenschießen und Reiten. Doch auch außerhalb der Sporteinheiten saß man nicht faul herum: Insgesamt legte wohl jede Sportgruppe mindestens fünf bis sechs Kilometer am Tag zurück (und das bei diesem Wetter!), und zeigte auch dementsprechenden Appetit beim Essen.

Beim Ausflug in den Nationalpark Neusiedlersee in Illmitz suchten sie eifrig rote und tote, stachlige und flauschige Dinge, mischten Salzlacken-Cocktails (und kosteten diese auch) und spähten über jeden Busch und jede Hecke nach wilden Tieren. Wie windig es wirklich werden konnte, wurde ihnen allerdings erst auf dem Aussichtsturm bewusst, wo sie nicht mehr durch die Büsche und Hecken geschützt waren.

Am Donnerstag Nachmittag kam die Erlösung: Endlich legte sich der Wind ein wenig und die Sonne traute sich hinter den Wolken hervor. Auf der Schifffahrt über den Neusiedlersee versuchten die Schüler/innen, jeden Sonnenstrahl einzufangen, und trösteten sich mit einem frühen Abendessen über eventuelle Wolken hinweg. Wer danach noch Hunger hatte, setzte sich noch in die “Sandburg” und gönnte sich eine köstliche Waffel, bevor man noch einmal gemeinsam zum See hinunterspazierte.

Freitag ging es dann wieder mit Zug und Bus zurück nach Payerbach – wo das Wetter auch nicht viel besser war.